Αυτοκαθορισμός

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Κυριακή, 2 Νοεμβρίου 2014

MESOP / Το ιστορικό των εσωτερικών εκκαθαρίσεων και εκτελέσεων μέσα στο PKK, και άλλα ενδιαφέροντα..

 

Πόλεμος πάντων μὲν πατήρ ἐστι, πάντων δὲ βασιλεύς, καὶ τοὺς μὲν θεοὺς ἔδειξε τοὺς δὲ ἀνθρώπους, τοὺς μὲν δούλους ἐποίησε τοὺς δὲ ἐλευθέρους.


  Ηράκλειτος 535 π.Χ. – 475 π.Χ.

 

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Mesopotamische Gesellschaft

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http://www.mesop.de/2014/11/02/die-genealogie-von-politischen-morden-der-pkk-innerhalb-der-pkk-liste-der-opfer/

DIE GENEALOGIE VON POLITISCHEN MORDEN DER PKK INNERHALB DER PKK / LISTE DER OPFER

Das Phänomen der Morde innerhalb der Kurdischen Arbeiterpartei PKK ist fast so “alt”, wie die Partei selber. In erster Linie wird darauf verwiesen, dass Abdullah Öcalan mit diesen Morden seine Widersacher (Kritiker) in der Partei aus dem Wege räumen wollte. Von den Frauen und Männern der “ersten Stunde” soll nur noch Cemil Bayik und Halil Atac in den Reihen der PKK sein. Aus der ursprünglichen Führungsriege kamen einige im Gefängnis oder bei Gefechten mit den türkischen Sicherheitskräften um und nur die, die sich wie Hüseyin Yıldırım oder Kesire Yıldırım (einst die Frau von Öcalan) ins Ausland absetzen konnten, entgingen einer Bestrafung (mit dem Tod) als “Verräter”.

Neben den Morden auf der “oberen Ebene” soll es auch in den Reihen der militanten (bewaffneten) Mitglieder immer wieder zu Hinrichtungen als “Verräter” gekommen sein und das häufig aus banalen Gründen wie vermeintliche Beziehungen von männlichen zu weiblichen Guerillas. Die Morde an Zivilisten (z.B. Dorfvorsteher, die als Agenten angesehen wurden oder Lehrer, die als Symbol der “Kolonialmacht” angesehen wurden) können nicht als organisations-interne Morde angesehen werden, sollten in diesem Zusammenhang aber ebenfalls erwähnt werden.
Da die Lager der PKK meistens außerhalb der Türkei liegen, wurden viele der organisations-internen Morde nicht in der Türkei, sondern z.B. im Libanon, in Syrien und im Irak verübt. Daneben hat es auch immer wieder Morde im europäischen Ausland gegeben. Morde in den Gefängnissen hat es sowohl innerhalb der türkischen Linken (Organisationen wie Dev-Sol, DHKP-C, MLKP, TIKB etc.) gegeben als auch innerhalb der PKK. Hierüber sind nur schwer Angaben zu finden, da solche Morde in vielen Fällen als “Selbstmord” hingestellt wurden oder gänzlich unerwähnt blieben. Insgesamt können die meisten Informationen als wenig zuverlässig betrachtet werden, denn entgegen der sonstigen Praxis der PKK, sich freimütig zu gewaltsamen Aktionen zu bekennen, wurden diese Morde vielfach als “Tod im heroischen Kampf” dargestellt, selbst wenn die Person zuvor als “Verräter” gebrandmarkt worden war.
Eine Aufstellung von angenommenen organisations-internen Morden befindet sich im Buch von Selim Cürükkaya: PKK: Die Diktatur des Abdullah Öcalan (Fischer-Verlag 1987) auf den Seiten 225-238. Auf die Quelle wird mit (SC) hingewiesen. Schon in den 80er Jahren hatte ein Baki Karer in Schweden die PKK bezichtigt, Leute aus den eigenen Reihen umgebracht zu haben. Seine in der Zeitung Cumhuriyet aufgelisteten Fälle sind mit (BK) gekennzeichnet.

Morde innerhalb der “Führungsriege”

Haki Karer, 18. Mai 1977 in Gaziantep
Offiziell soll der Mord von der rivalisierenden Organisation (d.h. noch militanter auftretenden Gruppe) Sterka Sor verübt worden sein. Haki Karer soll nach den Schüssen auf ihn in einem Cafe noch gelebt haben und seine Begleiter (von der PKK) sollen im Krankenhaus die Versorgungsschläuche getrennt haben. Der behandelnde Arzt, Dr. Rauf Yilmazer fiel einem ungeklärten Mord zum Opfer. (17. September 1979)
Abdullah Kumlu (Kumral), 1981 (?)
Soll ZK Mitglied und für Urfa zuständig gewesen sein. Apo habe ihn 1980 festgesetzt, er sei geflohen, aber von syrischen Geheimdienst an die PKK ausgeliefert worden. Diese habe ihn umgebracht. Quelle wie bei Halil Kaya.
Bozan Arslan, Mehmet Uzun, Ali Yaylacık und Ahmet Ballı, 1981 (?)
Nach dem Tod von Haki K. sollen sich Ali Yaylacik, Ahmet Balli und Mehmet Uzun zu einer Besprechung getroffen haben. Der Name des Mörders und seine Herkunft deuteten auf Sterka Sor hin. Diese als “5-Teiler” (weil sie einen weiteren Teil von Kurdistan unter der Besatzung durch den Sozialimperialismus sahen) bezeichnete Organisation wurde von Alaattin Kaplan (Kopan) geleitet. Ein Artikel über ihn findet sich im Internet.
Es wurde beschlossen, aus Rache den Alaattin Kaplan zu töten. Die Tat sollte von Ali Yaylacik und einer Person mit dem Decknamen “Anarchist” gemacht werden. Sie spürten Alaattin K. in Iskenderun auf. Vor dem Haus legten sie sich auf Lauer. Der kam bald mit einer Frau aus dem Haus, Sie beschlossen Alaattin K. auf einer Kreuzung zu erschiessen und dann zu fliehen. Mit vielen Schüssen aus Pistolen von 14mm Kaliber erschossen sie Alaattin K. und seine Begleiterin, wurden aber selber von anderen Leute beschossen und zwar jenen, die ihnen die Ermordung “befohlen” hatten. Ali Yaylacik und sein Begleiter konnten aber fliehen.

In Antep nährten sich Verdachte gegen Apo. Bozan Arslan, Ali Yaylacik, Ahmet Balli und Mehmet Uzun gingen auf Distanz. Apo nannten sie “Spalter”. Eines Abends wurde Bozan Arslan erschossen, als er sein Haus verlassen wollte. Mehmet Uzun ging nach Ankara und wurde dort ermordet. Ahmet Balli wurde in ein Haus gelockt und erstochen. Ali Yaylacik versteckte sich nicht und als seine Mörder ihn fanden, leistete er keine Gegenwehr.
Der Verfasser des Artikels (siehe Link oben), Rucan Keleş, schildert die Geschichte etwas anders:
Augenzeugen von Halkin Birligi sagten, dass sie Flugblätter verteilten und gerade in das Cafe wollten, wo Alaattin K. und Haki K. eine vehemente Diskussion hatten und dann die Schüsse fielen (keiner weiß aber von wem). Ein Mitglied von Halkin Birligi, Ali Terzi begleitete Haki K. ins Krankenhaus. Dort blieben Bozan Arslan und ein Müslüm aus Birecik an der Seite von Haki K. Der Arzt Rauf Yilmazer sagte den vor dem Krankenhaus versammelten Leute, dass der Patient nicht in Lebensgefahr sei, sie aber Blut bräuchten. Einige Freunde hätten gleich Blut gespendet. Nach einer gewissen Zeit habe der Arzt von einem Balkon aus den wartenden Freunden sagen müssen, dass Haki K. verstorben sei, weil die Schläuche für Blut und Serum entfernt wurden. Bozan Arslan kam erst ins Gefängnis und wurde dann als Verräter umgebracht. Dr. Rauf Yilmazer fiel einem ungeklärten Mord zum Opfer. (17. September 1979)
Eine weitere Alternative berichtet ein Zeynel Aslan auf dieser Seite. Er sei bei der Diskussion dabei gewesen und habe Schüsse abgefeuert, weil er dachte, dass auf ihn geschossen wird. Er weiß aber nicht, ob er jemanden getroffen hat.
Resul Altınok (Altunok), 1982 (SC) (BK)
Er kam 1974 zur PKK und war ZK Mitglied. Er soll laut SC in Südkurdistan durch Folter umgebracht worden sein. Şemdin Sakık schreibt zu ihm, dass er zu Tode geprügelt wurde.
Mehmet Karasungur, 2. Mai 1983 im Irak (SC)
Offiziell (bedeutet Schilderung der PKK) soll das Mitglied des Zentralkomitees (ZK) bei einem Gefecht mit der PUK gefallen sein, aber in einem Buch mit dem Titel “Ausschaltung der Auschalter” bezeichnet Abdullah Öcalan ihn als jemand, der gegen ihn Komplotte schmiedete.
Yaşar Ongan, 7. Oktober 1983 im Irak (SC) (BK)
Er kam 1976 zur PKK. Vor dem 12. September 1980 war er für Diyarbakır verantwortlich. Bevor er sich 1983 ins Ausland absetzte, war er mit einer Gruppe in und um Kars aktiv. Er ging nach Südkurdistan und wurde später tot aufgefunden. Es hieß, daß “er auf einem Fels abgestürzt sei”.
Mahsun Korkmaz, 26. oder 28. März 1986 bei Sirnak (SC)
ZK Mitglied und Kommandant des bewaffneten Flügels. Er gehörte zu den drei Kommandanten, die für den Beginn der bewaffneten Kämpfe am 15. August 1984 (Mahsun Korkmaz für Eruh) verantwortlich waren. Offiziell soll er bei einem Gefecht getötet worden sein, In “Cumhuriyet” vom 12.03.1988 wird der Überläufer Kemal Emluk zitiert. Demnach soll ein Fevzi Aydin, der für die Ermordung von Mahsun Korkmaz verantwortlich gewesen sein soll, selber getötet. (SC): Ein Leibwächter von Öcalan mit Decknamen “Ferhat” soll vor Zeugen den Tod von Mahsun Korkmaz als organisations-intern bezeichnet haben. Tags darauf fand man seine Leiche.
Abdullah Ekinci, 1986 (SC)
Er gehörte zu den drei Kommandanten, die für den Beginn der bewaffneten Kämpfe am 15. August 1984 (Abdullah Ekinci für Semdinli) verantwortlich waren. Er soll Selbstmord begangen haben, als er organisations-internen Verhören unterworfen wurde. Beim 3. Kongress habe Öcalan ihm alle Befugnisse entzogen sagt die Quelle zu Halil Kaya. Auf dem 3. Kongress sollen 10 Militante umgebracht worden sein.
Mustafa Yöndem, August 1987 (SC)
ZK Mitglied und Kommandant des bewaffneten Flügels. Er soll offiziell bei einem Gefecht mit den türkischen Sicherheitskräften “gefallen” sein.
Ayten Yildirim (SC) (BK)
Sie kam 1975 zur PKK und gehörte zu den Personen der ersten Stunden in Tunceli. Sie war nach dem Putsch von 1980 lange Zeit in Gaziantep inhaftiert. Nach ihrer Freilassung ging sie zu Abdullah Öcalan nach Damaskus, wo sie unter Folter ermordet worden sein soll. (Vgl. hierzu diese Seite im Internet)
zitiert nach Milliyet vom 30.12.2004 sagte ihr Ehemann: Hamili Yildirim in seinem Prozess:
Die Führung der PKK hat sich nicht gescheut, mich an Syrien zu verkaufen… Weil ich gegen Ungerechtigkeiten, erlogenen Führungsstil, antidemokratische Maßnahmen, feudale, reaktionäre und hässliche Herangehensweisen und die oligarchische Struktur meine Stimme erhoben habe, wurde ich zur Zielscheibe der Organisation.”

Saime Askin, (SC)
Die Bestrafung erfolgte durch den Vorsitzenden. Aus der Vejin Gruppe wurden einige (Resul Altinok, Suphi Karakus und Saime Askin) als Verräter erschossen. Der Angeklagte hat im Verfahren gesagt, dass ein Zehnfaches an Mitglieder organisations-intern bestraft und auf diese Weise Sahin Balic, Deckname Cemal, Deckname Korgir und Cemil Isik bestraft wurden (zitiert nach dem begründeten Urteil im Öcalan Verfahren).
Lamia Baksi
Zu ihr schreibt Şemdin Sakık in seinem Buch “Apo”, dass er selber gesehen habe, wie sie fortgeführt wurde. Ihr voran sei Cemil Bayık gegangen und ein Ahmet Kesip. Lamia Baksi habe von zwei Personen gestützt werden müssen, weil sie aufgrund der tagelangen Folter nicht gehen konnte. Nach einer halben Stunden habe er die tödlichen Schüsse gehört. (vgl. diese Seite im Internet, 24.04.2007)
Suphi Karakuş, 1986 (SC)
Er kam 1976 in Urfa zur PKK, war ZK Mitglied und wurde 1986 standrechtlich erschossen.
Mehmet Ayık, 1986 (SC)
Er stieß 1976 zur PKK. 1986, als er Guerillakommandant im Botan-Gebiet war, wurde er auf Anweisung von APO verhaftet, gefoltert und getötet, indem schmelzender Kunststoff auf ihn geträufelt wurde.
Seyfettin Zogurlu, 1986 (SC)
Schloss sich 1974/75 der PKK an. Zusammen mit Mehmet Sevgat kam er in einem Selbstmordkommando ums Leben
Mehmet Sevgat, 1986 (SC)
Schloss sich 1974/75 der PKK an. Zusammen mit Seyfettin Zogurlu kam er in einem Selbstmordkommando ums Leben
Halil Kaya, (Deckname “der blinde Cemal), 1987 (SC)
Er soll für Botan zuständig gewesen sein. Die im Internet gefundene Quelle hat vermutlich von jemand “abgeschrieben”. Sc schreibt, dass er den 3. Kongress (1986) leitete. Nach dem Kongress wurde er von Apo als Hauptverantwortlicher nach Kurdistan geschickt. Ein Jahr später überwarf er sich mit Apo und wurde hingerichtet.
Haydar Gözlü (SC)
Er stieß 1976 zur PKK und war lange Zeit inhaftiert. Nach seiner Freilassung ging er ins Bekaa-Tal zu APO. Er wurde wiederholt verhaftet und später “verschwand” er.
Hasan Bindal, 1989/1990 im Libanon (SC)
Zusammen mit Sahin Balic soll er erst Verhöre in der Mahsun Korkmaz Akademie geleitet haben. Er wurde für den Tod von Sahin Balic verantwortlich gemacht und standrechtlich erschossen.
Mehmet Sener, 1. November 1991 in Kamisli, Syrien (SC)
Er wird als der “Kopf der Abweichler” mit einer als “Vejin” bekannten Linie (Organisation) betrachtet. Für den Tod soll der syrische Geheimdienst Muhaberat verantwortlich sein.
Ali Ömürcan (Deckname: Schneider Cemal), 1993 (SC)
Er gehörte zu den drei Kommandanten, die für den Beginn der bewaffneten Kämpfe am 15. August 1984 (Ali Ömürcan leitete den missglückten Angriff bei Catak) verantwortlich waren.
Müslüm Durgun (Deckname Dr. Baran) März 1994 in Tunceli
Fundstelle der Angaben: Der Mörder soll Hıdır Sarıkaya mit dem Decknamen “Ekrem” sein, der auf direkte Anweisung von Apo handelte.

Weitere Angaben:

SC schreibt ab Seite 232: Die Wochenzeitschrift “2000e Dogru” vom 7. Januar 1990 brachte eine Titelgeschichte unter der Überschrift: “Geständnisse: 21 GEHEIMDIENST-AGENTEN IM BEKAA-TAL”. Dazu gehörten Fotos und die Personalien von 21 “Verrätern”, die teilweise vorher linken türkischen und kurdischen Organisationen angehört haben sollen, oder direkt vom türkischen Geheimdienst geschult worden sein sollen, um den Führer der PKK zu ermorden. Der jüngste der “Agenten” war 15 Jahre und der älteste der genannten 21 Personen war 43 Jahre alt.
Bei den Verhören sollen zwei Gefangene zu Tode gekommen sein. In jenen Tagen hielt Apo vor den Kadetten der Akademie folgende Rede: “Die Geständnisse einiger Agenten, die in letzter Zeit bei uns eingeschleust wurden, machen deutlich, daß die Bande genannt ‘Tevger’ (ein Zusammenschluß verschiedener kurdischer Organisationen) Versammlungen abgehalten hat, sich mit der Türkei verständigt hat und sich mit Autonomie zufrieden gab. Da blieb nur noch die Frage der PKK und der Ausschaltung der Führung der PKK… Es ist angemessen, jenen, die nicht einen Augenblick zögern, die Partei und allem voran die Führung zu vernichten, mit dem Tode zu bestrafen und diese Strafe zu vollstrecken. Begnadigung gibt es für jene kaum, die unsere Existenz vernichten wollen.” (A. Öcalan: “Tasfiyeciligin Tasfiyesi” Die Ausschaltung der Ausschalter. Rede von September 1989 auf den Seiten 208-220). 12 Personen wurden danach hingerichtet. Die anderen “Angeklagten” wurden einer “vertiefenden Ermittlung” unterzogen.
SC schreibt ab Seite 234: Der als “Terzi Cemal” bekannte Ali Ömürcan stieß 1977 in der Stadt Antep von Kurdistan zu der Gruppe, die sich damals “Revolutionäre von Kurdistan” nannte. Im Verlaufe der Zeit beeinflußte er auch andere Mitglieder seiner Familie und machte sie zu Sympathisanten des Kampfes. Vor dem 12. September (1980) übernahm er wichtige Aufgaben in der Stadt Antep.
Nach dem Putsch vom 12. September kam er nach Syrisch-Kurdistan und nahm an den Kongressen und Konferenzen in der Mahsun Korkmaz Akademie teil. Nach dem 2. Kongreß (1982) war er in Iranisch-Kurdistan und danach im Gebiet um Hakkari, eine andere Zeitlang im Gebiet von Bingöl, Diyarbakìr und Dersim an verantwortlicher Stelle aktiv.
Bei dem 3. Kongreß 1986 in der Mahsum Korkmaz Akademie saß er in der Kongreßleitung und wurde danach als Koordinator der Akademie eingesetzt. Er wurde unter dem Vorwand, daß er ein “Agent” sei verhaftet. Unser großer Führer unternahm eine lange Auswertung der “Selbstkritik”, die er nach 10 Monaten “Anwendung” (Haft) geschrieben hatte und entsprechend dieser Bewertung wurde “Terzi Cemal” mit dem Tode bestraft. Zuvor war sein Bruder Mustafa Ömürcan auf Bestätigung unseres großen Führers standrechtlich erschossen worden (Mustafa Ömürcan soll auf dem 4. Kongress -1990- rehabilitiert worden sein) “Terzi Cemal” wurde jedoch zunächst begnadigt…
In der südwestlichen Region wurden im Jahre 1992 kaum Aktionen durchgeführt. Dafür waren mehr als 100 Guerillas gefallen und viele Patrioten verhaftet worden. Deshalb wurde der Kommandant “Ömer” durch “Terzi Cemal” ersetzt. Nachdem “Terzi Cemal” zum Koordinator ernannt worden war, wurde eine Guerillagruppe von 55 Personen in den Engizek Bergen in die Winterschulung genommen. “Terzi Cemal” sprach exakt wie unser großer Führer: “…Es gibt Anhänger der ‘PKK-Vejin’ unter uns.” Dann zeigte er auf “Ömer”, sagte, “dies ist einer von ihnen” und ließ “Ömer” verhaften.
In seiner Befragung gestand “Ömer” ein, daß er auf dem vierten Kongreß mit M. Sener gesprochen habe. “Ömer” wurde von “Terzi Cemal” aufgefordert zu sagen, mit wem er zusammen gearbeitet habe. Zunächst wollte “Ömer” es nicht sagen. Als ihm jedoch damit gedroht wurde, wieder verhört zu werden, nannte er die Namen von 42 Guerillas: “Mit ihnen habe ich zusammen gearbeitet. Wir sind alle Mitglieder von ‘PKK-Vejin’. Gleichzeitig sind wir Hauptleute und Majore der türkischen Armee.” Sofort wurden 17 Guerillas, deren Namen “Ömer” gegeben hatte und die sich in dem Zelt befanden, als türkische Agenten verhaftet. Die Verhafteten wurden splitternackt in ein Zelt gesteckt, um gefoltert zu werden.
Unter den 17 Personen zwischen 18 und 27 Jahren waren zwei Frauen. Mit Eisenspießen, die im Feuer aufgeheizt worden waren, wurden ihnen in die Seiten gestoßen. Sie wurden eine halbe Stunde in den Schnee gelegt und dann eine halbe Stunde neben das Feuer gesetzt. Diese Folterungen dauerten Tage. Die Folterer riefen: “Nieder mit Vejin, biji serhok APO” und die Gefolterten schrien: “Biji serhok APO, nieder mit Vejin”. 17 junge kurdische KämpferInnen wurde auf diese Weise in den verschneiten Engizek Bergen umgebracht.
“Terzi Caml” kam mit den aufgezeichneten Befragungen und allen anderen Unterlagen zu unserem großen Führer. Eine Weile darauf wurde er von Damaskus nach Bar Elias verlegt. Hier wurde er mit den gleichen Foltermethoden wie denen auf den Engizek-Bergen umgebracht und in eine Grube geworfen.
SC, der in der “Anwendung” einen Bericht über den “Verräter” Ali Ömürcan schreiben sollte, hatte Zugriff auf Unterlagen aus dem Jahre 1992. Daraus soll sich ergeben haben, dass mindestens 141 Guerillas in diesem Jahr mit dem Tode bestraft wurden. (SC: PKK, Seite 114)
Im Buch von Ismet G. Imset: PKK (Juni 1993) ist nur ein kleiner Abschnitt (die Seiten 245 und 246) den internen “Ausschaltungen” gewidmet. Im Jahre 1988 trennte sich der Europa-Vertreter Hüseyin Yildirim von der Partei. 31 Militante sollen Ende 1987-Anfang 1988 geflohen sein. Laut Tercüman vom 14.04.1988 wurden 28 Militante mit dem Tode bestraft. Milliyet vom 07.05.1988 nannte die Zahl von 38 getöteten Militanten.
Ali Bayramoglu schreibt in Aksiyon vom 18.12.2006
Es ist eine nackte Tatsache, dass Mitte der 90er Jahre an die 1000 Personen, die der PKK und kurdischen Politik nahe standen, von Öcalan und seinen Leuten beseitigt wurde. Allerdings haben Leute wie “Yesil”, Cem Erserver und Babat mit ihren extra-legalen Hinrichtungen dafür gesorgt, dass die Exekutionen der PKK “in der Luft hängen” blieben.

Morde im europäischen Ausland

Hier sind Morde an Angehörigen anderer Organisationen nicht aufgeführt. Information hierzu ist auf der Seite zu Kürsat Timuroglu enthalten.
Enver Ata, 20. Juni 1984 in Uppsala
Er beteiligte sich 1977 in Batman an der PKK. Im Gefängnis von Diyarbakır wurde er brutal gefoltert, aber nach kurzer Zeit entlassen. Er bekam eine Aufgabe innerhalb der Organisation in Europa und wurde in Schweden umgebracht, weil er APO einen Diktator nannte.
Zülfü Gök, im Juli 1984 in Rüsselsheim
Cetin Güngör, 2. November 1985 in Stockholm
Gehörte der PKK seit 1976 an und kam 1979 ins ZK. Ging als Verantwortlicher für Europa nach Schweden, wo er ermordet wurde.
Mahmut Bilgili, Februar 1987 in Deventer (Niederlande)
Hier wird von einem Buch zum Mord an Olof Palme berichtet, wo auch der Mord am Anwalt Mahmut Bilgili erwähnt wird. Die Autoren des Buches sind Ex-Kommissar Dolf van Soest und der Journalist Elzo Springer.
Cemal Işık, 19. Dezember 1994 in Wuppertal
Özgür Ülke vom 31.12.94 berichtete über den Mord an “Hogir” in folgender Weise. Am 19. Dezember wurde in Wuppertal eine Person mit Namen Cemil Işık gegen 17.40 Uhr von einer oder mehreren Personen erschossen, als er aus seinem Auto stieg. Mit zwei Kugeln (eine im Kopf, eine in der Brust) wurde der Vater von zwei Kindern ins Krankenhaus eingeliefert, wo jedoch jede Hilfe zu spät kam.
Cemil Işık, mit dem Decknamen “Hogir”, wurde in Erzurum geboren. Er kam 1985 zur PKK und wurde in der Mahsum Korkmaz Akademie ausgebildet und in das Botan-Gebiet geschickt. 1987 wurde er beschuldigt, “feudale Machenschaften und Kontra-Aktvitäten” entfaltet zu haben. Nachdem er von der Organisation als “Agent” identifiziert worden war, fand er Unterschlupf beim irakischen Geheimdienst.

Tageszeitung Cumhuriyet vom 12.11.1985
Ex-PKK’ler Baki Karer erklärte in Schweden: die Organisation hat 21 Menschen getötet
Stockholm, Yavuz Baydar.
Baki Karer, der sich momentan in Schweden aufhält und in Gefahr steht getötet zu werden, machte gegenüber dem Schwedischen Geheimdienst SIAPO einige wichtige Erklärungen über seine Organisation. Einer der Gründer und ältesten Mitglieder des Zentralkomitees der PKK sagte, daß er sich in demselben Saal befunden habe, in dem Cetin Güngör getötet worden ist. Baki Karer sagte, daß jener Nuri Candemir zu der Versammlung der PKK gekommen sei; um Cetin Güngör, Baki Karer und ein weiteres Mitglied der PKK, eine Frau namens Seher zu töten.
Karer fuhr folgendermaßen fort: “Jeder Kurde, der die Politik, das Programm und die Methode der PKK nicht akzeptiert, wird von der Organisation als Feind und Verräter betrachtet. Diese Sichtweise wird sichtbar im Programm der PKK und sie wird ebenso in der Parteizeitung Serxwebun publiziert.”
Nachdem Baki Karer, Cetin Güngör, Enver Ata, Mehntet Karasungur und Resul Altunok, die alle schon in der Gründungsphase. der PKK 1974 beteiligt gewesen sind, 1980 Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Mitgliedern des Zentralkomitee hatten, kam Baki Karer nach Schweden.
Er sagte, daß die Entscheidung ihn und Cetin Güngör “hinzurichten” am 18. Juni 1984 auf einem PKK-Treffen getroffen und von Abdullah Öcalan unterzeichnet worden ist. Baki Karer nannte die Namen von 21 von der PKK in Schweden, Dänemark, Libanon, Iran, Irak und in der Türkei getöteten Menschen, die alle Mitglieder der PKK gewesen sind. Es folgt eine Liste der Namen:
Enver Ata, Cetin Güngör, Zülfi Gök, Abdullah Kumral (Kumlu), Yasar Organ, Ethem Akcam, Abdullah Aziz, Halil Ibrahim, Resul Altunok, Besi, Selehattin, Cemil, Cetili Akkurt, Ayten Yildirim, Saime Askin, Bircan Yildiz, Serdar (Deckname), Hasan Hüseyin, Haci Sunta, Semsettin Aktas.

Deniz Kilic, 1999 in Den Haag (Niederlande)
Namik Durukan berichtete am 20.11.1999, dass die holländische Polizei seinen Mitbewohner als möglichen Täter sucht. Siehe auch den Bericht in Milliyet vom 20.11.1999.
Hasan Özen, 18.04.2005 in Wien
Bericht einer österreichischen Quelle
Hasan Özen war hoher Funktionär der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) des in Haft befindlichen Abdullah Öcalan. Von 1985 bis 1991 befand er sich in der Türkei in Haft. Über diese Zeit veröffentlichte der 44-Jährige in Deutschland auch ein Buch. Im Vorjahr kam Hasan Özen als politischer Flüchtling nach Österreich. Die Abgängigkeitsanzeige – laut Polizei durch seinen letzten Quartiergeber – erfolgte am 18. April. Etwa um diese Zeit dürfte er auch getötet worden sein. Kenner der Szene der APA sehr wohl von Zwist in ehemaligen PKK-Kreisen zu berichten. Seit geraumer Zeit gebe es Abspaltungstendenzen in der PKK. Manche seien von ihrem inhaftierten Anführer Abdullah Öcalan enttäuscht, weil dieser sich den türkischen Behörden gegenüber zu kooperativ verhalte.
Milliyet schrieb am 17.07.2005, das die Leiche von Hasan Özen (Decknamen Yusuf und Salih), Verantwortlicher der PKK in Österreich am 22. Juni gefunden wurde. Er habe sich von der PKK trennen wollen und sei nach Behauptungen der PWD auf Befehl von Duran Kalkan, Murat Karayilan und Cemil Bayik ermordet worden. Die PKK’ler mit den Decknamen Yusuf, Halit, Berhudan Ciya und Dijvar sollen ihn zu einem Treffen gelockt und ermordet haben.
Bilal Dilek, 05.01.2006 in Belgien
Serhat Ararat schreibt am 05.01.2006 über den Tod von Bilal Dilek in Belgien. Ihr wird vorgeworfen, die Gelder aus dem Drogenhandel der PKK an die PDW geschickt zu haben. Ihr Tod wurde als Selbstmord dargestellt.

Morde aus neuerer Zeit

Filiz Yerlikaya, Frühjahr 2002 (MaD)
Informationen stammen von dieser Seite: Im Frühjahr 2002 wurde die Guerillakommandantin Gulan (Filiz Yerlikaya) auf Befehl von Cemil Bayik durch die Frau “Rumet”(?) ermordet. Angeblich soll Nasir (Faruk Bozkurt) dazu den Befehl gegeben haben. Der befand sich aber in Haft (der PKK).
Vor der September 2002 Versammlung hat der Rat (Präsidialrat) sich 3 Tage zu einer Beratung zurück gezogen. Ferhat (Osman Öcalan) sagte danach, es sei um unsere (die Ausschaltung von Nizamettin Tas, Hidir Yalcin, Hidir Sarikaya, Dursun Ali Kücük, Hasan Atmaca usw.) gegangen, aber es sei keine Einigung erzielt worden.
Murat Karayilan gab danach eine Erklärung ab. Yekiti habe in den Kandil Bergen die Einheit angegriffen, die Nasir (Faruk Bozkurt) gefangen hielt. Sie wollten ihn entführen. Es sei zu einem Gefecht gekommen und einer der Wächter habe Nasir verletzt vorgefunden und ihn in Panik erschossen.
Später berichtete Osman Öcalan berichtet, dass die Beseitigung von Nasir auf einer Zusammenkunft zwischen Cuma (Cemil Bayik, CB), Cemal (Murat Karaylilan), Abbas (Duran Kalkan?), Mustafa Karasu und OÖ beschlossen wurde. Später habe Cuma zugegeben, dass er die Anweisung der Beseitigung von Nasir unter dem Befehl von Cemal angeordnet habe.

Faruk Bozkurt (Nasir), 30. August 2002
Hier schreibt Osman Öcalan, dass Faruk Bozkurt im September 2001 aus dem Parlament ausgeschlossen wurde. Er verblieb aber im Schulungszentrum, wo eine Gruppe ausgebildet wurde, die in die Türkei gehen sollte. Im Juli 2002 wurde er ins Hauptquartier der HPG geschickt, wo Murat Karayilan verantwortlich war. Um den 20. August wurde über Sprechfunk über das Schicksal von Nasir “beraten”.  Am 30. August kam die Nachricht, dass er umgekommen sei. Bei einem Angriff habe ein junger Militanter aus Panik eine Handgranate in den Schuppen geworfen, wo FB sich aufgehalten habe und dieser habe sich erschossen, weil er schwer verletzt war. Osman Öcalan beschuldigt Cemil Bayik, Duran Kalkan, Mustafa Karasu und Ali Haydar Kaytan für den Tod von FB verantwortlich zu sein.
Engin Sincer, 15. August 2003 in Nordirak
Nach der Nachricht in Sabah vom 06.08.2004 wurde Engin Sincer ermordet, weil er dem Rückkehr-Gesetz positiv gegenüber stand. Mit Geldern von Verwandten aus dem Ausland soll ihm ein Grab für 40.000 Euro errichtet worden sein, um die Gerüchte, er sei von der PKK ermordet worden sein, zu widerlegen. Weitere Informationen über Ergin Sincer und seine Position in Europa.
Einem Brief von HRW an Zübeyir Aydar vom 8. Juli 2005 zufolge wurden von der PKK ermordet:
Sipan Rojhilat (Sapur Bodisava), entführt aus dem Flüchtlingslager Mahmur am 5. Oktober 2004, Leiche wurde am 7. Oktober 2004 gefunden, hatte sich der Patriotischen Demokratiepartei PWD angeschlossen
Kemal Sahin (Saleh Nuri/Kemale Sor) wurde bei Angriff auf ein PWD Büro in Süleymaniye am 17.02.2005 ermordet. Eine Meldung über die Verurteilung von 7 Leuten, die den Mord begangenen haben sollen. Äußerungen von Abdullah Öcalan zu Kemal Sahin und Hamili Yildirim.
Hikmet Fidan wurde am 6. Juli 2005 in Diyarbakir ermordet.
Vijan Soran (Leyla Weli), angeblicher Freitod am 01.02.2006
Am 08.02.2006 schreibt Serhat Ararat zum angeblichen Freitod von Viyan Soran (Leyla Weli):
Sie soll sich am 1. Februar im Gebiet von Haftanin in Brand gesteckt haben, um damit gegen die Isolierung von AÖ zu prtestieren. Sie habe sich aktiv an den PKK Formationen im Irak (PCDK und TJAK) beteiligt und sei seit 2005 eine Kommandantin der HPG gewesen. Sie habe Kontakt mit der PWD aufgenommen und sei deswegen von den “Vollstrecker”n des Murat Karayilan umgebracht worden.

Kani Yilmaz wurde am 11. Februar 2006 in Süleymaniye ermordet. Er war Mitbegründer der PWD
Ramazan Toptas, ein leitender Funktionär des bewaffneten Flügels der PKK, der HPG, wurde am 1. August in den Kandil Bergen (Nordirak) ermordet. Er soll sich der Patriotischen Demokratischen Partei (PWD) des Osman Öcalan angeschlossen haben. Die PKK wiederum sagte, dass der Angreifer gefasst worden sei und verhört werde. (Milliyet vom 08.08.2006)
Enver Ebdela Heftaro (42, Deckname Cekdar), am 28.11.2006 in Aleppo, Syrien
Sabah berichtet am 04.12.2006 unter Berufung auf “Nasname”, dass sich der ehemals für Diyarbakir zustände Enver Ebdela Heftaro (42) im Mai 2005 von der PKK getrennt habe nun auf Befehl von einem Akif Cuma umgebracht wurde.
Weitere von Sait Cürükkaya in Rizgari berichtete Morde:
Nazime Aktürk: (beging Selbstmord in der PKK Haft)
Yücel Zeydan: (wurde in den Tod “an der Front” geschickt)
Berzan Dürre: (wurde auf Befehl von Ali Haydar Kaytan ermordet)
Bayram Şen: (Sohn von Nuray Şen, wurde von Osman Öcalan und Cemil Bayık ermordet)
Gulan Garzan: (vom gleichen Team ermordet und zum Märtyrer gemacht)

Ein Nail Amudi (Aussteiger, bzw. Auftragskiller) nennt diese Personen als Opfer:
Faruk Bozkurt, Engin Sincer, Siphan Badoshiva, Kemal Güneş, Hikmet Fidan, Kani Yılmaz, Sabri Tori, Veli Çat, Yasin Kanat, Viyan Soran, Berzan Düre, Hisen Mehmud Ebas, Mahmut Arda, Mustafa Yaygır, Mustafa Günaydın, Murat Bayun, Nazime Adtürk, Salih Tatoğlu, Abdurrahman Öz, Bilal Dilek, Özcan Koyuncu, Atilla Kanda, Şeyhmus Erden, Mehmet Şener…
Serhat Ararat führt am 05.01.2006 als Namen von Todesopfern der PKK in der letzten Zeit auf:
Doktor Rodi Demirkapı, Mahmut Arda, Sema Yıldız, Aydın Şahin, Sevim Adıbeli, Sedat Bayraktar, Levent Büker, Mustafa Yaygır, Mustafa Günaydın, Murat Bayun, Faruk Bozkurt, Berzan Dürre, Nazime Adtürk, Yücel Zeydan, Mehmet Emin Unay, Rahman Şen, Mamosta Osman, Xelat Soran, Erdal İlaslan, Salih Tatoğlu, Fatoş Sağlamgöz, Muhammed Aslan, Cemal Polat, Murat Yücel und Geliebte Mizgin, Engin Sincer, Filiz Yerlikaya (Gulan), Hüseyin Morsümbül (soll in der Schweiz bei einer Messerstecherei umgekommen sein), Halit Sofi, die Brüder Hayrettin und Nurettin Aydın, Siphan Badoshiva, Bahattin Karakütük, Muhittin Yıldız, Kemal Şahin, Abdurrahman Öz, Leyla Turan, Metin Koru, Hasan Özen, Yasin Kanat, Ahmet Sürücüoğlu, Hikmet Fidan, Kamuran Muhammed Hamza, Atilla Kanda, Gülabi Küman, Özcan Koyuncu, Şeyhmus Erden, Ahmet Koçhan, Nasır Tur.

Morde im Gefängnis

ein Mann, 1993 in Izmir
Hürriyet vom 31.12.1993 berichtet, dass die Polizei einen Mord der PKK an einem Liebespaar verhindert habe. Zuvor sei Ekrem Aslan im Gefängnis umgebracht worden.
Mehmet Kankaya, Ali Ihsan Taymaz, Januar 1994 in Malatya
Cumhuriyet vom 21.01.1994 berichtet, dass die Leichen von Ali Ihsan Taymaz und Mehmet Kankaya in E-Typ Gefängnis von Malatya gefunden wurden. Die PKK Angeklagten Nasrullah Kuran und Sitki Bektas sollen die Morde im Auftrag der Organisation durchgeführt haben, weil es sich im Geständige handelte.
Osman Tim, Februar 194 in Istanbul
Özgür Gündem vom 02.03.1994 schreibt, dass ein Sadrettin Aydinlik zur “Bestrafung” des Überläufers Osman Tim bekannt habe. Sein Tod wird auch auf dieser Seite im Internet erwähnt. Der gleiche Text an anderer Stelle.
Ercan Yalcin, Irfan Dogan, Sait Fidangül, Juli 1994 in Erzurum
Özgür Ülke vom 25.07.1994 berichtet, dass die wegen PKK Aktivitäten Angeklagten im E-Typ Gefängnis von Erzurum mit einer Schnur erdrosselt wurden. In einem Artikel über Abdullah Öcalan http://www.kimkimdir.gen.tr/kimkimdir.php?id=1134 wird Osman Tim als der Verantwortliche für Istanbul und die Marmara Region erwähnt, der 1992 in Sagmalcilar umgebracht wurde.
Emine Yavuz (20), August 1996 in Diyarbakir
Hürriyet vom 09.08.1996 berichtet von der Ermordung einer Frau im Gefängnis.
Mehmet Alkan, April 2006 in Mersin
Özgür Gündem vom 20.04.2006 stellte den Tod des als PKK Militanten in U-Haft befindlichen Mehmet Alkan als Selbstmord dar, während Milliyet vom gleichen Tag davon sprach, dass er an Händen und Füßen gefesselt an der Decke aufgehängt vorgefunden wurde.
Allgemein
Hatice Yasar nennt als Opfer zwischen dem 2. Kongress (1982) und dem 3. Kongress (1986) folgende Personen
Çetin Güngör, Resul Altınok, Saime Aşkın, Suphi Karakuş, Enver Ata, Zülfü Gök und Ayten Yıldırım. Auf dem 3. Kongress sollen Abdullah Ekinci (Selbstmord im Bekaa-Tal), Ali Haydar Kaytan, Selahattin Çelik, Duran Kalkan, Dilaver Yıldırım (stellte sich später dem türkischen Staat) ausgeschaltet worden sein.
Aus der Anklageschrift gegen Öcalan
Verantwortungsbereiche

Bei der Gründung am 27. November 1978 waren Abdullah ÖCALAN, Cemil BAYIK, Şahin DÖNMEZ, Mehmet Hayri DURMUŞ, Baki KARER, Mehmet TURAN, Mehmet Cahit ŞENER, Ferzende TAĞAÇ, Ali Haydar KAYTAN, Mazlum DOĞAN, Hüseyin TOPGÜDER. Ali GÜNDÜZ, Sekine CANSIZ, Kesire YILDIRIM, Duran KALKAN, Ali ÇETİNER, Faruk ÖZDEMİR, Abbas GÖKTAŞ, Abdullah KUMRAL und weitere Presonen beteiligt. Generalsekretär wurde Abdullah ÖCALAN und Cemil BAYIK sein Vertreter. Ins ZK kamen Şahin DÖNMEZ, Mehmet Hayri DURMUŞ, Baki KARER, Mehmet KARASUNGUR und Mazlum DOĞAN. Die einzelnen Aufgaben wurden vielfach gewechselt.
1979 übernahm Ali ÇETİNER das Gebiet Gaziantep, Mehmet Hayri DURMUŞ das Gebiet Urfa, Ali Haydar KAYTAN das Gebiet Adiyman, Baki KARER das Gebiet Mardin, Mehmet Cahit ŞENER das Gebiet Siirt, Yıldırım MERKİT das Gebiet Tunceli, Hüseyin TOPGÜDER das Gebiet Elazig-Malatya, Resul ALTINOK das Gebiet Mus-Erzurum, Çetin GUNGÖR das Gebiet Van-Hakkari, Abbas GÖKTAŞ das Gebiet Kars und Mehmet TURAN das Gebiet Agri. Im Mai 1979 wurde Sahin Dönmez (wurde ein Überläufer) und viele aus dem Komitee in Elazig gefasst.
Aus dem Urteil
Von der Organisation ermordet wurden Leute wie Resul ALTINOK, Saime AŞKIN, Suphi KARAKUŞ. In Europa wurden führende Kader wie Çetin GÜNGÖR und Enver ATA ermordet.
Ümit Firat schreibt u.a.: Dieser Bruch machte sich auch in der Demokratischen Volkspartei (Dehap) bemerkbar, etwa in der Loslösung des wichtigen Funktionärs Hikmet Fidan. Wie in anderen totalitären Organisationen wird jedoch in der PKK jede politische Abweichung als Verrat aufgefasst, der mit dem Tod bestraft werden muss. Deshalb musste Fidan sterben. Seine Ermordung ist kein Einzelfall, vielmehr steht sie in einer Reihe mit den Schicksalen von Resul Altınok, Çetin Güngör, Dilaver Yıldırım und anderen.
In der Zeitschrift Aksiyon (wiedergegeben auf einer Seite von Haber Pan) wurde von einer Liste mit 250 Namen auf einer Todesliste berichtet
25.07.2005
Der Sohn von Hikmet Fidan, Zinnar Tarik Fidan und der kurdische Politiker Tarik Ziya Ekinci sind sich einige, dass die PKK Hikmet Fidan ermordete. Auf der Todesliste von Ceil Bayik und Murat Karayilan befinden sich 300 Namen von Kurden. Auf der Liste waren auch die Namen von Hikmet Fidan und Hasan Özen. Aus Kreisen der PKK verlautete, dass 50 der 300 Personen schon liquidiert worden seien. In der Türkei und Europa sollen sich nach Auskunft eines dorthin als Killer entsandten PKK’lers, der die Decknamen Heval und Cavres benutzt 50 Mörder aufhalten, die nur auf ihre Aufträge warten.
Nach Auskunft eines anderen Killers, der den Decknamen Delil Amudi benutzt, habe ein Killer mit dem Decknamen Cemal den Auftrag Zeki Öztürk und Ayhan Ciftci zu ermorden. Morde würde nicht immer durch Erschießen erfolgen, sondern auch die fingierte Unfälle etc. Als weitere Morde durch die PKK nannte er Faruk Bozkurt und Engin Sincer. In Berlin wurden die Leichen von Leyla Turan and Metin Koru gefunden. Nach Meinung von die Leichen von Edip Aksoy und Orhan Cingöz, die von der PKK ermordet worden sein sollen, durch die Angaben von Abdülkadir Aygan gefunden.

Namik Durukan schreibt in Milliyet vom 14.02.2006, dass organisations-intern 1.500 Personen umgebracht wurden und nennt folgende Namen: Ali Doğan Yıldırım, Mehmet Turan, Murat Bayraklı, Zülfi Gök, Enver Ata, Mehmet Turan, M. Cahit Şener, Seyfettin Zoğurlu, Suphi Karakuş, Abdullah Ekinci, Engin Sincar, Mahmut Arda, Sema Yıldız, Aydın Şahin, Sevim Adıbelli, Sedat Bayraktar, Levent Buker, Mustafa Yaygir, Rodi Demirkapı, Mustafa Günaydın, Murat Bayun, Berzan Dürre, Nazime Adtürk, Yücel Zeydan, Mehmet Emin Unay, Rahman Şen, Mamosta Osman, Selat Soran, Erdal İlaslan, Salih Tatoğlu und Yıldırım Merkit.
Nach einer Aufstellung der Sicherheitskräfte sollen zwischen 1978 und 2005 insgesamt 201 Personen als Oppositionelle zu Abdullah Öcalan umgebracht worden sein. Begonnen habe es mit Ferit Uzun (KAWA) am 22.11.1978 und sei bis Hikmet Fidan weiter gegangen.
http://ob.nubati.net/de/pkk_idam.php




Εκτός από το μουστάκι υπάρχουν και άλλες ομοιότητες τελικά..Βέβαια ο Άπο και το ΡΚΚ έκαναν και μια καινοτομία, ή μήπως όχι; Τώρα, όπως λέει και το ΜΕSOP, συνεργάζονται άμεσα και με τον "αμερικάνικο-δυτικό ιμπεριαλισμό"


  Αποτέλεσμα εικόνας για σταλιν










MESOP : DIREKTE KOOPERATION MIT DEM US IMPERIALISMUS = CEMIL BAYIK INTERVIEW MIT DEM „STANDARD“ IN WIEN

STANDARD: Gibt es eine direkte Zusammenarbeit der USA mit der YPG?
Bayik: Ja, die gibt es, die Amerikaner haben sogar Waffen geliefert.
STANDARD: Dann ist das auch eine diplomatische Niederlage der Türkei?
Bayik: Ja, das ist eine ganz offene Niederlage. Es gibt starke Widersprüche zwischen den Vorhaben der Türkei, der Amerikaner und Europas. Die USA und Europa wollen, dass gegen die IS gekämpft wird, die Türkei unterstützt dagegen die IS und will gegen die Kurden vorgehen. Die Türkei ist dadurch eine Last für die Amerikaner und Europa geworden. Jetzt probiert es die Türkei anders. Sie hat gesehen, dass die Kurden durch die Angriffe auf Kobane zusammengerückt sind und gestärkt wurden. Jetzt hofft sie, durch die Anwesenheit der Peschmerga in Kobane einen Keil zwischen die Kurden zu treiben. Volltext : http://derstandard.at/2000007605706/PKK-Chef-Cemil-Bayik-Das-Schicksal-von-Kobane-wird-auch 



Και ο αμερικάνικος ιμπεριαλισμός, αφού οι "μετριοπαθείς" αντι-ασσαντικοί χάνουν σε όλα τα μέτωπα, συνεργάζεται, μάλλον, πιά και με το ΙRΑΝ!

MESOP : USA UNTERSTÜTZEN IHRE SYRISCHEN OPPOSITIONSPARTNER NICHT MEHR / RÜCKSICHT AUF IRAN ?

Al-Kaida in Syrien – Moderate Rebellen auf der Flucht

Jürg Bischoff, Beirut 2.11.2014, 20:42 Uhr Neue Zürcher Zeitung – Der Kaida-Ableger Jabhat al-Nusra hat zwei Rebellengruppen aus der Provinz Idlib vertrieben. Kämpfer des Islamischen Staats haben dabei geholfen. Über das Wochenende sind zwei syrische Rebellengruppen, die von den Amerikanern mit Waffen versorgt worden waren, vom Kaida-Ableger Jabhat al-Nusra aus der Provinz Idlib vertrieben worden. Die Jihadisten nahmen am Samstag das Hauptquartier der Syrischen Revolutionären Front ein, während am Sonntag die Hochburg der Hazm-Bewegung an die Nusra-Kämpfer fiel. Jabhat al-Nusra hat damit die moderaten Rebellen, die mit den Amerikanern zusammenarbeiten, zwischen Aleppo und Hama weitgehend ausgeschaltet.

Schillernder Anführer
Was genau die Kämpfe ausgelöst hat, ist umstritten. Jamal Maaruf, der Anführer der Revolutionären Front, wird schon seit langem von Aktivisten beschuldigt, ein Warlord und opportunistischer Kriegsgewinnler zu sein. Nusra-Sprecher bezichtigten ihn, einen Angriff auf die Provinzhauptstadt Idlib sabotiert zu haben, bei dem die Aufständischen vor einer Woche bis zum Gouverneurspalast vordrangen, dann jedoch wieder abziehen mussten.Nach der Einnahme seines Hauptquartiers verlangte Jabhat al-Nusra, dass Maaruf sich vor einem Scharia-Gericht verantworten müsse. Die Revolutionäre Front und die Hazm-Bewegung waren Bündnisse aus kleineren Gruppen, die sich dieses Jahr gebildet hatten. Sie waren aufgefallen, weil sie über moderne panzerbrechende Raketen verfügten, die wohl von den Amerikanern geliefert worden waren. Solche Systeme dürften nun den Nusra-Kämpfern in die Hände gefallen sein.
Artillerie in Kobane
Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) berichtete, sind viele von Maarufs Kämpfern zur Nusra-Front übergelaufen. Kämpfer des Islamischen Staats (IS) haben laut SOHR die Nusra-Front gegen die moderaten Rebellen unterstützt.
Am Freitag sind nach einigen Verzögerungen 150 Peschmerga aus dem Irak mit schweren Waffen endlich in Kobane (Ain al-Arab) eingetroffen. Dank der Artillerie der Peschmerga können die Verteidiger Kobanes nun die IS-Kämpfer in einem bedeutend weiteren Umkreis der Stadt ins Visier nehmen. Damit schwinden die Aussichten der IS-Kämpfer, Kobane den Kurden zu entreissen und den Nimbus der Unbesiegbarkeit aufrechtzuerhalten, den sie sich zugelegt haben. Nachdem sich der IS im letzten Jahr mit Jabhat al-Nusra und den anderen aufständischen Gruppen in Syrien schwer zerstritten hat, scheint er wieder aus seiner Isolation herausfinden zu wollen und auf der Suche nach Verbündeten zu sein. http://www.nzz.ch/international/naher-osten-und-nordafrika/moderate-rebellen-auf-der-flucht-1.18416933




Αυτός ο κόσμος επιφυλάσσει πολλές εκπλήξεις, αλλά όχι γι'αυτούς τους τρείς τύπους που δεν ζούνε πιά, αλλά δεν θα εκπλήσσονταν με τίποτα:




Niccolò di Bernardo dei Machiavelli

Αποτέλεσμα εικόνας για Μακιαβέλι



Θουκυδίδης

Αποτέλεσμα εικόνας για θουκυδίδης



Παναγιώτης Κονδύλης (Panagiotis Kondylis, Panagiotes Kondyles)

Αποτέλεσμα εικόνας για Π.Κονδύλης
   



Είσαι αριστερός του ΜΕSOP λ.χ ή της ευρωπαϊκής αριστεράς, ή απλά κομμουνιστής ή αναρχικός-αυτόνομος ιδεολόγος. 
Θα καταλάβεις ποτέ τον κόσμο;
Ε;


Ι.Τζανάκος
αποφάσισε να καταλάβει

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