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Δευτέρα, 3 Νοεμβρίου 2014

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MESOP: KOBANE IST STALINGRAD – ALAMO – SPANISCHER BÜRGERKRIEG & NUN AUCH DEUTSCH / ES FEHLT NOCH : JERUSALEM !

Was an Kobanê deutsch ist /Von Ronen  Steinke (Süddeutsche Zeitung)

Die örtlichen Arbeiter mit Spitzhacke und Hammer – es waren Kurden – verballhornten ein deutsches Wort: “Kompanie”. Es bürgerte sich als Bezeichnung für ihre Arbeitersiedlung ein. Mit den Jahren wurde “Kobanê” daraus (mit einem “e” wie in Beet). Der Ort wuchs. Der heutige Anführer der syrischen Kurdenpartei PYD, Salih Muslim Muhammad, der selbst aus Kobanê stammt, erzählt diese Historie gern.

3 Nov. 2014 – Nicht nur Kobanê selbst ist umkämpft, sondern auch der Name der syrischen Stadt: Es geht um die Frage nach der kurdischen oder arabischen Identität. Dabei ist der Ortsname deutschen Ursprungs.


Die umkämpfte Stadt Kobanê, die an der syrisch-türkischen Grenze liegt, hat viele Namen. Auf Arabisch heißt sie Ain al-Arab. “Arabische Quelle”. Auf Türkisch heißt sie Arap Punarı, was dasselbe bedeutet. Da lebt die gute Erinnerung an das Trinkwasser fort, das hier einst oasenhaft sprudelte: Große Feldherren wie Saladin, kurdischstämmiger Emir von Damaskus, führten ihre Truppen schon im 12. Jahrhundert in diese Landschaft, die für ihren Erholungswert bekannt war.
Auf Kurdisch heißt die Stadt Kobanê, und das ist heute nicht nur die Sprache der Kämpfer, die sie seit Wochen gegen den Ansturm der Terrormiliz IS verteidigen. Sondern vor allem der größten, wenngleich inzwischen großteils vertriebenen Bevölkerungsgruppe der Stadt. Dass mit Namen Politik gemacht wird, daran hat jetzt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erinnert. “Ich will mich nicht in den Streit einmischen, ob die Stadt den Arabern gehört oder den Kurden”, sagte er jüngst vor Journalisten. “Aber Fakt ist, die Stadt heißt Ain al-Arab. Dieser Name wurde erst später in Kobanê umgewandelt.”
Der Name stammt aus einer Zeit, als die Deutschen die Bagdad-Bahn bauten
Die Botschaft ist genau gehört worden: Erdoğan, der sich nur mit zusammengebissenen Zähnen Solidarität mit den Kurden abringen kann – zu sehr fürchtet er das Entstehen eines Kurdenstaats an seiner Grenze -, spricht ihnen die historische Legitimität ab.
Dabei weisen kurdische Historiker auf eine Ironie hin: Der Ortsname Kobanê ist gar nicht ursprünglich kurdisch. Sondern vielmehr deutsch. Und er verweist keineswegs auf kurdische Eroberer. Sondern auf die deutsch-türkische Zusammenarbeit im Ersten Weltkrieg. “Die Deutschen setzten hier 1912 einen kleinen Bahnhof hin, als sie die Bagdad-Bahn bauten”, erklärt der kurdische Schriftsteller Muhsin Kızılkaya. Es waren kaiserlich-deutsche Eisenbahn-Barone, schneidige Adelige, die herkamen und das Kommando führten; der Gleisbau sollte ihren imperialen Traum einer Verbindung zwischen Berlin und Bagdad erfüllen, die geplante Strecke führte über Aleppo und Mossul.  Die örtlichen Arbeiter mit Spitzhacke und Hammer – es waren Kurden – verballhornten ein deutsches Wort: “Kompanie”. Es bürgerte sich als Bezeichnung für ihre Arbeitersiedlung ein. Mit den Jahren wurde “Kobanê” daraus (mit einem “e” wie in Beet). Der Ort wuchs. Der heutige Anführer der syrischen Kurdenpartei PYD, Salih Muslim Muhammad, der selbst aus Kobanê stammt, erzählt diese Historie gern.
Heute markiert der Gleisverlauf die Grenze zwischen der Türkei und Syrien
Im Ersten Weltkrieg spielte das Bahngleis eine düstere Rolle: Die Türken nutzten es, um Zehntausende Armenier in den sicheren Tod zu deportieren. Noch heute gehört das Gleis zum Stadtbild von Kobanê. Die Kurden haben es zuletzt mit mehreren Lastwagen blockiert, “damit der IS keine Waffen transportieren kann”, wie sie sagten.
Der Gleisverlauf der einstigen Bagdad-Bahn markiert heute die Grenze zwischen Syrien und der Türkei. So wollten es die Siegermächte des Ersten Weltkriegs, Großbritannien und Frankreich, als sie das osmanische Großreich zerschnitten. Und das heißt auch: Wenn die kurdischen Gleisarbeiter 1912 schlicht auf der anderen Seite dieser Baustelle im Niemandsland gesiedelt hätten, dann läge Kobanê heute nicht in Syrien, sondern in der Türkei. http://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-was-an-koban-deutsch-ist-1.2200860    





MESOP : JOINT VENTURE PESHMERGA –YPG & FSA

Peshmerga forces prepare for anti-IS battle in Kobane /  100 ISIL extremists killed in Kobane   

ARA News – 3Nov2014 – Kobane, Syria – The Peshmerga forces, who have joined the fight in Kobane, announced that they –in cooperation with the People’s Protection Units (YPG)– launched attacks against the Islamic State group (IS/ISIS) in the city and have caused large losses in the ranks of the extremist group. According to military sources, the Peshmerga initiated the establishment of a joint operations’ chamber together with the Kurdish fighters of the YPG and rebels of the Free Syrian Army (FSA) in Kobane.  

Military sources in the embattled city told ARA News that the Peshmerga forces and the YPG clashed with the IS radical group on Saturday and caused the latter large losses in militants personnel and equipment, especially in the IS-held village of Kikan located east of the city where fumes and flames rose from IS strongholds.  For his part, Major General Abdul Majid Haji, the commander of the Peshmerga forces in Kobane, told reporters that the Peshmerga on Saturday evening in cooperation with YPG foiled on an attack by IS terrorists from the western side of Kobane and directed a knockdown of the radical group.
Major General Haji added that IS extremists have been attacking the western neighborhoods of Kobane for the past three days in order to control the road of Girke Kobane in an attempt to prevent the Peshmerga forces from entering the city.  “But we faced them with heavy weapons and we were able to deter them without any casualties to our forces ranks,” said Haji. “The Peshmerga killed dozens militants and destroyed many IS-led military vehicles”. Major General Haji added that the Peshmerga forces met on Saturday evening with leaders of the YPG and the FSA and decided to form a joint operations’ chamber in Kobane.
“The establishment of such a chamber is needed to confront the IS terrorists through joint plans to expel them from Kobane in the coming days. However, we will start from tomorrow to face IS militants with new joint plans,” he said 
Local sources told ARA News that the Kurdish Peshmerga forces are attacking the IS group with heavy weapons such as Katyusha rockets, and are backed by the U.S.-led coalition’s warplanes which launch continuous raids against IS strongholds in Kobane. The clashes between the YPG forces and the IS militias in the Syrian city of Kobane entered their 49th day, while the FSA and the Peshmerga forces began to provide support for the YPG during the past two days.  Officers of the Peshmerga are expected to train the YPG fighters on the use of heavy weapons, and at the same time will ensure supporting the anti-IS fighters in Kobane with artillery and Katyusha rockets. At least 155 Peshmerga fighters have joined the conflict in Kobane so far.

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