Αυτοκαθορισμός

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Κυριακή, 30 Οκτωβρίου 2016

DIE LIEBE Friedrich Hölderlin

DIE LIEBE

Friedrich Hölderlin

 

 

Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr die Euern all,
O ihr Dankbaren, sie, euere Dichter schmäht,
Gott vergeb' es, doch ehret
Nur die Seele der Liebenden.

Denn o saget, wo lebt menschliches Leben sonst,
Da die knechtische jezt alles, die Sorge zwingt?
Darum wandelt der Gott auch
Sorglos über dem Haupt uns längst.

Doch, wie immer das Jahr kalt und gesanglos ist
Zur beschiedenen Zeit, aber aus weißem Feld
Grüne Halme doch sprossen,
Oft ein einsamer Vogel singt,

Wenn sich mälig der Wald dehnet, der Strom sich regt,
Schon die mildere Luft leise von Mittag weht
Zur erlesenen Stunde,
So ein Zeichen der schönern Zeit,

Die wir glauben, erwächst einziggenügsam noch,
Einzig edel und fromm über dem ehernen,
Wilden Boden die Liebe,
Gottes Tochter, von ihm allein.

Sei geseegnet, o sei, himmlische Pflanze, mir
Mit Gesange gepflegt, wenn des ätherischen
Nektars Kräfte dich nähren,
Und der schöpfrische Stral dich reift.

Wachs und werde zum Wald! eine beseeltere,
Vollentblühende Welt! Sprache der Liebenden
Sei die Sprache des Landes,
Ihre Seele der Laut des Volks!




LOVE
trans. Michael Hamburger

If you drop an old friend, if, O you grateful ones,
Your own poets you slight, slander and cheapen, may
God forgive you, but always
Honour lovers, respect their soul.

For, I ask you, where else humanly do men live
Now that slavish one, Care, rules and compels us all?
Therefore too has the God long
Moved uncaring above our heads.

Yet no matter how cold, songless the year may be,
When the season is due still from the field all white
New green blades will be sprouting,
Often one lonely small bird will sing,

When the woods all expand, slowly, the river stirs
Milder breezes at last tenderly blow from the south,
At the hour pre-elected,
So, a sign of the better age

We believe in, unique thanks to her self-content,
Noble, pious, on soil hard as iron and waste,
Love, the daughter of God, comes,
Only his and from him alone.

You, then, heavenly plant, now let me bless, and be
Ever tended with song, when the aetherial
Nectar's energies feed you,
Ripened by the creative ray.

Grow and be a whole wood! Be a more soul-inspired,
Fully blossoming world! Language of lovers now
Be the language our land speaks,
And their soul be the people's lilt!

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